Musiktherapie

Kennt ihr das? Ihr kommt genervt nach Hause und macht erst einmal die Musikanlage an. Nach mehreren Songs geht es euch besser. Der Stress ist von einem abgefallen. Diese natürliche Reaktion des Körpers wird auch in der Musiktherapie verwendet.

Die musikalische Unterstützung soll helfen, Frust, Angst, aber auch Erleichterung und Ungewissheit verarbeiten zu können. Dabei gibt es in der Musiktherapie zwei Varianten.

Zum einen kann eine therapeutische Wirkung durch das Hören von Musik erzeugt werden. So soll dem Patienten die Möglichkeit gegeben werden, genauer in sich hineinhorchen zu können. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Musik aus dem Lautsprecher abgespielt wird oder ob der Therapeut die Musik selber spielt.

Die andere Variante der Musiktherapie ist das aktive musizieren. Hierbei hat der Patient die Gelegenheit, auf verschiedenen Instrumenten seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Das kann das Spiel auf dem Schlagzeug genauso gut sein, wie das musizieren auf einer Triangel. Eine musikalische Vorbildung ist dafür nicht nötig. Es kommt nicht darauf an, dass es gut klingt.

Die Musiktherapie ist eine von mehren Möglichkeit, sein inneres Gefühl auch ohne Sprache ausdrücken zu können.