Operation

Aufklärungsgespräch

Mit Hilfe einer Operation kann man zum Beispiel Tumorgewebe ganz oder teilweise entfernen.

Vor einer Operation haben die meisten Menschen Angst, egal ob sie noch Kinder oder schon Erwachsene sind. Du brauchst dich überhaupt nicht zu schämen, wenn auch du Angst hast. Sprich darüber mit deinen Eltern oder den Pflegekräften. Sie werden dir Mut machen. Ganz bestimmt.

Am Tag vor der Operation bekommst du und deine Eltern Besuch von einem Anästhesisten. Das ist ein besonders ausgebildeter Arzt, der für die Narkose zuständig ist. Narkose nennt man die Betäubung eines Menschen, wenn er operiert werden soll. Dabei "schläft" der Patient so tief, dass er von dem Eingriff nichts bemerkt. Bei der Voruntersuchung wird dir noch einmal alles genau erklärt.

Trotzdem bist du vielleicht schon am Abend vor der Operation unruhig. Damit du trotz der Aufregung einschlafen kannst, bekommst du etwas, was dich ruhiger macht. Entweder eine Tablette, einen Saft oder eine Infusion. Ab einem bestimmten Zeitpunkt, häufig ab 22.00 Uhr, darfst du nichts mehr trinken oder essen. Das nennt man "nüchtern bleiben".

 

Das OP-Outfit

Trotzdem bist du vielleicht schon am Abend vor der Operation unruhig. Damit du trotz der Aufregung einschlafen kannst, bekommst du etwas, was dich ruhiger macht. Entweder eine Tablette, einen Saft oder eine Infusion. Ab einem bestimmten Zeitpunkt, häufig ab 22.00 Uhr, darfst du nichts mehr trinken oder essen. Das nennt man "nüchtern bleiben".

Morgens wirst du sehr früh geweckt. Nach dem Waschen bekommst du spezielle Kleidung an: ein lustiges Netzunterhöschen und ein Flügelhemdchen. Hier siehst du ein Bild davon. Dann darfst du dich wieder ins Bett legen, denn frühstücken darfst du ja nicht.

Die Schleuse zum OP-Trakt

Irgendwann kommen dann zwei Pflegekräfte und schieben dich mitsamt deinem Bett Richtung OP-Trakt. Keine Angst, bis dahin darf dich deine Mutter oder dein Vater noch begleiten. Wenn du dich verabschiedet hast, wird es spannend. Du kommst in die "Schleuse". Hinter der Schleuse fängt der eigentliche OP-Trakt an.

Im OP

Jetzt brauchst du nur noch auf die OP-Liege zu rutschen. Mit dieser Liege wirst du dann in den OP-Saal gefahren. Hier schließt man dich an ein EKG-Gerät an, damit dir während der Operation nichts passiert. Dann kommt der Narkosearzt, den man auch Anästhesist nennen darf, wenn man das schwierige Wort aussprechen kann. Mit seiner Hilfe wirst du so fest schlafen, dass du die eigentliche Operation nicht spürst. Wenn der Narkosearzt dir sagt, dass du bald einschläfst, kannst du ja mal versuchen zu zählen. Ob du es schaffst bis fünf zu zählen?

Nach der Operation kommst du in den Aufwachraum. Hier kannst du dich noch ein wenig von den Strapazen erholen. Wenn du dann wieder halbwegs wach bist, kommt wieder eine Pflegekraft deiner Station und fährt dich in dein Zimmer.

Der Aufwachraum

Dort kannst du dich in Ruhe ausschlafen. Manchen Kindern wird etwas übel von der Narkose. Wenn das bei dir der Fall ist, sag deinen Eltern Bescheid oder klingele nach dem Pflegepersonal, sie können dir ein Medikament gegen deine übelkeit geben. Stehe nicht selber auf, um dir etwas zu holen! Dein Kreislauf ist noch geschwächt von der Operation.

Es kann sein, dass du in den nächsten Tagen noch etwas schläfrig bist oder deine Narbe schmerzt. Melde dich dann einfach bei einer Pflegekraft. Sie wird dir helfen.