Röntgen

Bei einer Röntgenuntersuchung werden mit Hilfe von Röntgenstrahlen Bilder von Knochen und Geweben gemacht.

Röntgenstrahlen sind unsichtbare Wellen, sie durchdringen zum Beispiel Haut und Muskeln, können aber nicht durch Knochen hindurch. Man sagt, die Knochen "absorbieren" die Röntgenstrahlen.

Je nachdem von welchem Körperteil ein Bild gemacht wird, muss man stehen, liegen oder sitzen. Dann bekommt man eine sogenannte Bleischürze um den Bauch. Sie schützt unter anderem die Eierstöcke oder die Hoden vor den Röntgenstrahlen. Danach wird unter die betreffende Körperpartie eine Platte aus Plastik gelegt, die die Röntgenfolie enthält. Einen kurzen Augenblick musst du alleine im Röntgenraum bleiben. Damit Begleitpersonen und Personal den größtmöglichen Schutz vor den Röntgenstrahlen haben, müssen sie diesen Raum verlassen.

Sobald die Tür geschlossen ist, werden Röntgenstrahlen durch das Gewebe auf die Röntgenfolie geschickt. Die Folie wird dann von einer Maschine ausgewertet, und so entsteht schließlich ein Röntgenbild. Dort wo der Knochen alle Strahlen absorbiert, wird das Bild weiß, dort wo die Strahlen hindurch können, zum Beispiel durch Fettgewebe, wird das Röntgenbild schwarz. Diese Untersuchung dauert nur wenige Sekunden!

Dies ist ein Röntgenbild des Brustraumes