Positronenemissionstomographie (PET)

Hier siehst du eine PET-Aufnahme

Hinter den Buchstaben PET verbirgt sich eine sehr komplizierte Untersuchung – die Positronenemissionstomographie. Mit Hilfe dieser Untersuchung kann nicht nur die Größe eines Tumors gemessen werden, sondern auch seine Aktivität. Mit dem Nachweis von Stoffwechselvorgängen im Tumor kann der Arzt also auch feststellen, ob dieser auf die gegebene Chemotherapie oder Bestrahlung anspricht.

Bei der PET-Untersuchung liegt der Patient auf einer Liege in der Mitte eines runden Scanners. Für viele Menschen ist dies ein beklemmendes Gefühl. Wenn auch dir dieses Gerät unheimlich ist, sag es deinem Arzt. Dann kann er dir ein Medikament zur Beruhigung geben.

Wenn du in der richtigen Position liegst, spritzt dir der Arzt radioaktiv markierten Traubenzucker. Dieses Gemisch aus Traubenzucker und radioaktivem Material wird auch Tracer genannt. Der PET-Scanner bewegt sich um deinen Körper und misst, wie sich der markierte Traubenzucker innerhalb einer Stunde im Körper verteilt hat.

Hier siehst du einen Patienten bei der Untersuchung

Krebsgeschwüre wachsen in der Regel sehr schnell und verbrauchen daher mehr Traubenzucker (Glukose) als das umliegende Gewebe. Verbraucht ein Tumor während der Chemotherapie weniger Glukose als vor Beginn, weiß man, dass der Tumor auf die gewählte Chemotherapie oder Bestrahlung anspricht.

Während der Patient auf der Liege liegt, passiert um ihn herum vieles, das schwer zu verstehen ist.

In einfachen Worten kann man es so beschreiben:
Bei der Positronenemissionstomographie wird dem Patienten eine radioaktive Substanz gespritzt, die unter bestimmten Umständen zerfällt. Während die Substanz zerfällt, gibt sie Energie in Form von Strahlen ab. Diese Strahlen kann die PET-Kamera aufnehmen. Ein Computer kann dann die Aufnahmen der Kamera in Schnittbilder umwandeln, die der Arzt nach der Untersuchung beurteilen kann.