Magnetresonanztomographie (MRT)

Auch bei der Magnetresonanztomographie, auch Kernspintomographie genannt, entsteht ein Bild. Aber anders als bei der Computertomographie (CT) und beim Röntgen gibt es bei diesem Blick in das Innere deines Körpers keine Röntgenstrahlen, die das ermöglichen.

Beim MRT wird ein starkes Magnetfeld um den Körper herum erzeugt. Dies geschieht mit Hilfe von Radiowellen. Obwohl Menschen das Magnetfeld nicht spüren, reagiert der Körper darauf. Durch das Magnetfeld zeigen alle Protonen (das sind geladene Wasserstoffkerne) des Körpers in die gleiche Richtung. Schaltet man die Radiowellen wieder ab, so kehren die Protonen wieder an ihrem Ausgangsort zurück. Dabei hinterlassen sie eine Spur, die von einem Detektor aufgefangen werden. (Ja, ein Detektor ist so etwas wie ein Detektiv, der die Spuren der Protonen lesen kann!) Je mehr Wassergehalt, also Wasserstoff, in einem Gewebe ist, desto stärker ist die Aufzeichnung der Energie mit einem Detektor. Deshalb kann man Knochengewebe, das fast kein Wasser enthält, nicht im MRT sehen.

Im MRT sind besonders gut Weichteile, zum Beispiel deine inneren Organe, zu erkennen. Eine Unterscheidung in bösartiges und gutartiges Gewebe ist oftmals gut möglich, weil sich der Wassergehalt dieser Gewebe stark unterscheidet. Besonders wichtig ist die MRT-Untersuchung bei der genaueren Beurteilung von Bereichen des Gehirn und des Rückenmarks. Hirntumore und Metastasen lassen sich so genauer und besser erfassen.

Dies ist eine MRT-Aufnahme eines Kopfes

Im MRT sind besonders gut Weichteile, zum Beispiel deine inneren Organe, zu erkennen. Eine Unterscheidung in bösartiges und gutartiges Gewebe ist oftmals gut möglich, weil sich der Wassergehalt dieser Gewebe stark unterscheidet. Besonders wichtig ist die MRT-Untersuchung bei der genaueren Beurteilung von Bereichen des Gehirn und des Rückenmarks. Hirntumore und Metastasen lassen sich so genauer und besser erfassen.

Bevor diese Untersuchung starten kann, musst du alle metallischen Gegenstände ablegen. Das können zum Beispiel eine Uhr oder Ohrringe sein, aber auch Hörgeräte. Manchmal kann auch ein Kontrastmittel nötig sein, das du dann intravenös (in eine Ader) gespritzt bekommst. Die eigentliche Untersuchung ist in einer Art Röhre, die von dem Magneten umschlossen wird. In dem Untersuchungsraum bist du alleine, aber durch eine Sprechanlage bist du mit Pflegepersonal und deinem Arzt verbunden. Während der Untersuchung kann man ein lautes Klopfen in der Röhre hören, dagegen bekommst du aber einen Gehörschutz.

Es ist nicht einfach, alleine in einer engen Kammer zu liegen. Viele Menschen haben davor Angst. Wenn das bei dir auch so ist, erzähle es deinem Arzt. Er wird dir ein leichtes Beruhigungsmittel geben.