Elektrokardiogramm (EKG)

Das Herz lässt sich auf verschiedene Art untersuchen. Eine davon ist das EKG. EKG ist die Abkürzung für Elektrokardiogramm.

Das Herz schlägt mit Hilfe kleiner Strommengen, die der Körper selbst produziert. Diese Ströme kann man an der Brustwand mit einem EKG sichtbar machen. Dieses Sichtbarmachen nennt man auch "ableiten".

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie man ein EKG ableiten kann. Die Anzahl der Messelektroden liegt zwischen drei und 15. Diese Elektroden werden auf festgelegte Punkte am Körper aufgeklebt und empfangen dann die elektrischen Signale des Herzens. Daraus ergibt sich eine typische EKG-Kurve, die du hier sehen kannst.

Es gibt zwei Formen des EKGs: einmal das Ruhe-EKG und das Belastungs-EKG. Ein Ruhe-EKG wird meist im Liegen gemacht. Die Elektroden bleiben entweder ein paar Minuten auf dem Körper oder auch 24 Stunden. Das heißt dann Langzeit-EKG. Auch bei einem Belastungs-EKG werden die Elektroden an ihrem festgelegten Platz befestigt. Hier aber steigt der Patient auf ein Trimm-Dich-Rad und muss sich anstrengen. Mit dem Belastungs-EKG kann man Herzfehler erkennen, die nur bei körperlicher Anstrengung auftreten.  

Das EKG ist bei einer Krebserkrankung eine sehr wichtige Untersuchung, denn viele Zytostatika können das Herz schwächen.